NRW, 01.08.2020

Newsletter 2020 08

NEWSLETTER August 2020

WER SIND EIGENTLICH WIR und WIE WOLLEN WIR EIGENTLICH MITEINANDER UMGEHEN? Mit jeder neuen Schulmail oder Änderung der Corona-Verordnung erhält die LEK NRW unzählige Zuschriften und Anrufe von Eltern, Lehrkräften und Angehörigen der verschiedensten Berufsgruppen, die in der Überzeugung, für „alle“ zu sprechen und die richtige Lösung der Probleme zu kennen, Forderungen aufstellen nach dem Motto: „WIR WOLLEN…!“ Doch was wollen diese „WIR“ eigentlich? WIR fordern Abschaffung der Maskenpflicht für SuS <–> WIR fordern Maskenpflicht für ALLE, auch Lehrkräfte WIR fordern Abstand <–> WIR fordern Vollbetrieb WIR fürchten Infektionen durch den Virus <–> WIR zweifeln die Gefährlichkeit an WIR wollen die Ausbreitung stoppen <–> WIR wollen Freiheit WIR fordern die Räume zu Lüften <–> WIR schränken Raumnutzung ein WIR fordern Pooltestungen <–> WIR zweifeln die Wirksamkeit der Testungen an WIR fordern einheitliche Testverfahren bei Infektionen <–> WIR wollen Quarantäne verhindern WIR wollen tägliche Beschulung und volle Betreuung <–> WIR haben Lehr- und Fachkräftemangel WIR erkennen Risikogruppen an <–> WIR fordern mehr Ressourcen WIR befreien Lehrkräfte und Schüler von der Präsenzpflicht <–> WIR fordern, dass Lehrkräfte genau wie alle anderen Berufsgruppen auch mit Risiko arbeiten WIR wollen gute Bildung und Förderung für alle <–> WIR wollen keine Rücksicht auf vulnerable Gruppen nehmen WIR wollen alle gleichbehandeln <–> WIR wollen Ressourcen nicht umverteilen WIR wollen möglichst wenig Abweichung vom alten System <-> WIR wollen kreative Lösungen
Die „EINE“ gemeinsame Meinung aller Eltern gibt es offensichtlich nicht und noch dazu eine riesige Auswahl der Art und Weise, wie die WIR-Gruppen ihre Wahrheit bekräftigen wollen! Dies lässt bei uns die Frage aufkommen, was „WIR“ eigentlich den Kindern und Jugendlichen vorleben wollen. Anstelle von Toleranz und demokratischem Bewusstsein scheinen sich Intoleranz und Rücksichtslosigkeit immer mehr zu verbreiten. Wissenschaftliche Gutachten und die Expertise von Fachkräften werden angezweifelt, weil „WIR“ bessere Argumente kennen. Doch wie sollen unsere Kinder und Jugendlichen wieder Vertrauen in Bildung, die Schule oder den Staat bekommen, jetzt oder in Zukunft? Welches Bewusstsein für Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Empathie wollen „WIR“ ihnen mit auf den Weg geben? Was uns alle eint, ist die Sorge um die Zukunft unserer Kinder, für die wir nur das Beste wollen. In allen Meinungsäußerungen erkennt man Sehnsucht nach Normalität, nach Verlässlichkeit, nach Sicherheit und „PLANBARKEIT“, des Deutschen liebstes Kind. Dumm nur, dass Krankheiten nicht planbar sind und nie das machen, was wir uns wünschen. Die Krise zwingt uns, uns von liebgewonnenen Gewohnheiten zu trennen und Neues auszuprobieren. Das erinnert ans NEWSLETTER August 2020

Laufenlernen: Hinfallen und wieder aufstehen, oft mehrmals, bis das Gehen klappt. Ist man nicht achtsam, will zu schnell sein, ist man zu undiszipliniert oder rücksichtslos und übermütig, ist ein Sturz unvermeidlich. Das Virus trifft nicht nur mich oder Dich, es trifft vielleicht Deine Eltern oder Großeltern, Verwandtschaft oder Freunde und trotzdem bringt es auch Dich zu Fall. Wutausbrüche helfen meist nicht weiter aber Empathie und Umsicht, damit aus Schrammen nicht tiefe Wunden werden.
Die vielen Ideen, die die LEK NRW erreichen füllen schon eine Vielzahl an Aktenordnern. Längst können wir nicht mehr zu allem Stellung nehmen. Als ehrenamtlich tätige Eltern können wir das nicht leisten. Gemeinsam mit anderen Landeselternverbänden, bei denen eine ähnlich große Flut an Rückmeldungen eingeht, diskutieren wir diese große Vielfalt und versuchen, mit Hilfe von Stichproben-Umfragen ein klareres Meinungsbild zu erhalten, wohlwissend, dass dieses nie umfassend sein kann, da sich benachteiligte Gruppen weniger zu Wort melden. Auf Grundlage der Meinungsbilder versuchen wir Lösungen zu entwickeln, die die Belange der Eltern in der Breite berücksichtigen, unabhängig von Schulform und Standort. Unser Ziel ist es, allen Schüler*innen eine tägliche Präsenzzeit und eine verlässliche Betreuungszeit ermöglichen. Denn die Rückmeldungen zeigen, dass es den Eltern nicht nur um Bildung geht, sondern insbesondere auch um die Betreuung ihrer Kinder von Klasse 1-6, bei Kindern mit Beeinträchtigung auch darüber hinaus. Familien benötigen Verlässlichkeit, um ihre Existenz zu sichern. Wirtschaft und Staatshaushalt sind von der Erwerbstätigkeit der Familien abhängig. Deshalb müssen die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie der öffentlichen Gesundheit mitbedacht werden.

Eine kurze Bilanz der letzten Monate:

  1. Personalmangel Schon vor der Corona-Zeit war Schule durch Personalmangel, fehlende/marode Schulgebäude und geringe Digitalisierung belastet. Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass sich die Mangelsituation besonders negativ bei vulnerablen Gruppen auswirkt.
    Viel diskutiert wird, warum Lehrkräfte anders als z.B. in Schleswig-Holstein in Vergleich zu anderen Beamten privilegiert werden und nicht mit Schutzmasken arbeiten müssen. Wer aber diesen Schutz infrage stellt, müsste auch die Pflicht für gefährdete Schülerinnen fordern, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Das muss man abwägen. Wichtig ist jedenfalls, bei diesen Fragen auch die Bedürfnisse von Minderheiten zu berücksichtigen, zumal jeder einzelne sich plötzlich durch Unfall oder Krankheit betroffen sehen kann. Angesichts der Warnungen der Wissenschaft vor einem Wiederaufflammen nach den Ferien hat sich das MSB kurzfristig für die Maskenpflicht für alle Schülerinnen der SEK I + II entschieden. Eine Woche vorher war noch eine alleinige Maskenpflicht für Lehrkräfte vorgesehen gewesen, die FFP-2 Masken gestellt bekommen sollten. Diese plötzlichen Veränderungen und Ungleichbehandlungen führen zu Unverständnis, Ablehnung und Zorn. Unabhängig davon scheint der Schutz der vulnerablen Gruppen mehrheitlich von der Elternschaft gestützt zu werden.
    Wird vorerkrankten Lehrkräften zugestanden, nicht am Präsenzunterricht teilnehmen zu müssen, sind Konzepte für Hybridunterricht, also eine Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht nötig. Denn 12 % der Lehrkräfte und fast 10 % der Schülerinnen gehören zur gefährdeten Gruppe. Mit den zur Verfügung stehenden Lehrerinnen ist deshalb kein Vollbetrieb ohne Konzeptwandel an Schulen möglich. Regelunterricht wie vor der Krise bleibt eine Mogelpackung. Verschärft wird die Situation NEWSLETTER August 2020

noch durch die unterschiedliche Verteilung von einsetzbarem Lehrpersonal zwischen fast 100% und gerade mal 50 % wie in Duisburg. Weder die Personalaufstockung um 3000 Stellen bei fehlenden 20.000 Stellen noch die Digitalisierung, die mindestens noch ein Schuljahr braucht, bis sie alle Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen erreicht, können den Mangel ausgleichen. Der Schnellstart wirbelt Staub auf und blockiert das notwendige Vertrauen in die Maßnahmen.

  1. Andere Länder als Vorbilder Schauen wir auf Länder wie Island, Dänemark, Österreich aber auch Japan, sehen wir, dass diese . frühzeitig erkannt haben, wie wichtig tägliche Bildung und Betreuung gleichermaßen sind und wie diese verlässlich beibehalten und vom Infektionsgeschehen gelöst werden können.
    Die Umstellung auf kleinere Lerngruppen in Schichtbetrieb ist unserer Auffassung nach die beste Strategie. Japan hat zusätzlich eine Maskenpflicht für alle Schüler*innen und Lehrkräfte jedoch mit einem wesentlichen Unterschied, dass täglich neue kostenfreie Einmal-Masken zur Verfügung gestellt und sogar mehrmals während des Tages gewechselt werden. Hinzu kommen generelle morgendliche Temperaturmessung, Pooltestungen, tägliche Handhygiene, neue Standards für Bildung und Betreuung, die staatlich finanziert werden und eine breite, solidarische Unterstützung erfahren.

  2. Digitale Ausstattung Dänemark und Island aber auch asiatischen Länder haben den Anteil des hybriden Lernens sofort erweitert. Bei uns fehlt dazu die nötige Ausstattung. Der Anspruch des MSB war es, dass zu Beginn des neuen Schuljahres das Lern-Management-System Logineo 2 incl. datenschutzrechtlich sicherem Videotool und Messenger allen Schulen zur Verfügung stehen und alle Schülerinnen „mit digitalen Endgeräten“ ausgestattet sein sollten. Oder war doch erst Schuljahr 2022/23 gemeint? Denn der zweite Teil ist bis jetzt nicht erfüllt. Die Schulen warten immer noch auf die Leihgeräte für Schüler, die bis jetzt ganz ohne arbeiten müssen. Die Ausschreibungsverfahren können sich Monate hinziehen. Und wie bei allen Gütern steigen bei einer hohen Nachfrage zwangläufig Preis und leider oft auch Auslieferzeit. Zudem wurde bis jetzt nicht definiert, wer eigentlich bedacht werden soll: Familien mit Anspruch auf Sozialleistungen, Alleinerziehende, Geringverdiener, kinderreiche Familien oder …? Doch was ist mit allen anderen Kindern? Sie sind von der Finanzkraft von Elternhaus oder Kommune abhängig. Viele Schulen greifen inzwischen zur Selbsthilfe und zwingen die Eltern per Schulkonferenzbeschluss, einheitliche aber häufig sehr teure Endgeräte zu kaufen. Die LEK NRW fordert einen Anspruch auf digitale Endgeräte als schulische Lernmittel für alle Schülerinnen. In vielen europäischen Nachbarländern wird die Ausstattung mit digitalen Endgeräten schon vom Staat übernommen. Digitale Endgeräte müssen Teil der Lernmittelfreiheit werden. Über die Höhe des Eigenanteils muss man diskutieren. Vielleicht sollte dieser einkommensabhängig sein.
    So wird es noch Monate dauern bis, Schüler*innen eine ansatzweise vergleichbare Ausstattung erhalten, die ihnen ein chancengerechteres Lernen ermöglicht. Die pädagogische Umsetzung in Form von neuen Lehr- und Lernkonzepten wurde bisher viel zu wenig diskutiert. Es wird noch Monate dauern, bis diese entwickelt sind. Das nun eingeführte neue Pflichtfach Informatik zeigt eindrücklich, NEWSLETTER August 2020

wie ein Fach gleich zu Beginn leerläuft, weil gar kein Personal in den Schulen dafür vorhanden ist, erst recht nicht in der Corona Krise.

  1. Maskenpflicht für Schüler Nachdem nun die Maskenpflicht für Schülerinnen verkündet wurde, lief unser Postfach über und die Telefone standen nicht still. Die Rückmeldungen fallen unterschiedlich aus. Einige Lehrkräfte zeigen sich solidarisch und tragen auch eine Maske im Unterricht. Viele Schulen haben gute Hygiene- und Beschulungskonzepte entwickelt, jedoch wurden Eltern entgegen den Ausführungen der Verordnung oftmals nicht informiert und noch weniger in die Planung eingebunden. Doch leider erreichen uns auch eine Vielzahl von grotesken Schilderungen, die Fassungslosigkeit auslösen und am gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. So berichten Eltern und Schülerinnen, aber auch Lehrkräfte und Rektoren: • Dass Kinder, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, von Fahrdiensten und im öffentlichen Personennahverkehr trotz Gutachtens nicht mitgenommen werden. • Dass Kommunen keine Einzelfahrten ermöglichen • Dass Schülerinnen trotz Tragens eines Glasvisiers als „hoch Infektiöse“ betitelt werden und in die Ecke gesetzt oder auf den Fluren oder in Nebenräumen geparkt werden.
    • Dass Klassenräume durch Flatterband gedrittelt werden, damit die Lehrkräfte in ihrem Drittel ohne Maske genug Abstand zu den zusammengerückten Schülergruppen halten können. • Dass Schüler
    innen keine Maskenpause erhalten und nicht im Unterricht trinken dürfen • Dass Schülerinnen Trink- und Esspausen auf dem Parkplatz außerhalb des Schulgeländes machen sollen, wo sie die Masken erst abnehmen dürfen • Dass bei 30 Grad und mehr im Unterricht oder während des Sportunterrichts das Trinken aufgrund der Maskenpflicht nicht gestattet wird Solche und weitere Absurditäten, häufig kaschiert mit der Behauptung, das Ministerium wolle das so, sind in der Summe so viele Einzelfälle, dass auch alle anderen Lehrkräfte in Misskredit geraten. Ihre Bemühungen werden viel weniger zurückgespiegelt, wo doch gute Beispiele dringen notwendig wären. Es trifft außerdem wieder einmal die ohnehin benachteiligten Schülerinnen.
    Noch absurder wird es dann, wenn das Ministerium aufgrund von zahlreichen Rückfragen auch nochmals bekräftigen muss, dass Lehrkräfte keine Verantwortung für Folgen von Maskenpflicht und Wassermangel tragen. Das MSB sieht sich nach eigenem Bekunden aber auch nicht in der Fürsorgepflicht für Schüler*innen, sondern nur als Dienstherr der Lehrkräfte. Dies wirft die Frage auf, wer denn überhaupt die Fürsorgepflicht hat und die Verantwortung übernimmt? Wieder kommt Zweifel auf: Geht es tatsächlich um die Gesundheit unserer Kinder?
    Immer wieder versucht die LEK NRW im Einzelfall zu vermitteln und immer häufiger müssen Fälle an die Landesbehinderten Beauftragte Claudia Middendorf weitergeleitet werden, die ihrerseits versucht zu unterstützen.
  2. Fazit Weniger Personal, fehlende Ausstattung, gesundheitliches Risiko, aber Notwendigkeit der täglichen Beschulung und Betreuung! Wieso diskutiert niemand Alternativen? Warum die Angst vor Konzepten, die vielleicht Zeitachsen schulischen Bildung, Formen und Prüfungen verändern? Sind andere Länder in ihrer Bildung schlechter, weil sie schon lange hybridanteilig unterrichten, in NEWSLETTER August 2020

Schichtbetrieb arbeiten oder auf Abstand gehen? War unser Bildungssystem wirklich gut, oder gab es nicht schon immer große Mängel, folgenreiche Benachteiligungen und Chancenungleichheiten? Wäre nicht jetzt die Chance, mutig Bildung gerechter zu machen, Benachteiligte stärker zu fördern, Angebote zu erweitern, Schule als Lebensraum für Bildung der Schülerinnen und Familien anzuerkennen? Könnten nicht jetzt Familien von teuren Nachhilfeinstituten befreit werden, und diese staatlich unterstützte Bildungspartner für Schule und für ALLE werden?
Aber die Bereitschaft des Ministeriums für Schule und Bildung, neue Werte und Normen mutig und krisengerecht gemeinsam neu zu definieren, lässt auf sich warten. Stattdessen verkündet das MSB, dass man alles mit Elternverbänden bespreche. Richtiger sollte es heißen, uns werden ihre Vorstellungen mitgeteilt aber immer wieder kurzfristig andere umgesetzt. So bleibt es bedauerlich, dass gute Konzepte, die vielleicht viel besser angenommen würden und Sicherheit und Planbarkeit ermöglichten, nicht mit den Eltern diskutiert werden. Mitwirkung sieht wahrlich anders aus! Unsere Kritik gilt im Übrigen nicht dem Begrüßungsbrief der Ministerin, den wir Ihnen gerne weitergeleitet haben, wie die Informationen zur Digitalisierung, Datenschutz, Distanzlernen etc.
Übrig bleibt die Frage: Was wollen wir unseren Kindern für Werte und Normen vorleben, wie wollen wir Ihnen wieder Vertrauen ermöglichen und wie wollen wir uns in der Schule gegenseitig begegnen, jetzt und in Zukunft? Was gibt uns das Recht, normale demokratische Prozesse mit egoistischen Forderungen aushebeln zu wollen, statt fair über den besten Weg zu debattieren. Alle neuen Herausforderungen verlangen Kompromisse. Selbst wenn es den besten Weg gibt, müssen wir ihn gemeinsam gehen wollen. Verbote und Sanktionen jedoch führen zu Abwehr und Wut. Vorgaben und Empfehlungen müssen deshalb transparent und nachvollziehbar sein, sodass die Familien bereit sind, diese mitzutragen. Intransparente, unterschiedlich gehandhabte Testverfahren vermitteln das Gefühl, man wolle etwas vertuschen, und verschärfen die Situation. So kann es nicht sein, dass, wie erst diese Woche geschehen, einzelne Schüler
innen und die jeweiligen Sitznachbarn in Quarantäne geschickt wurden, alle anderen aber erst fünf Tage später informiert wurden und keinen Anspruch auf Testung hatten! Dies und vieles mehr gilt es nun transparent mit allen Verantwortlichen zu diskutieren und zu regeln.
Wenn wir verstehen, dass wir alle verletzliche Menschen sind und uns mit Respekt und Toleranz begegnen müssen, kann Solidarität und die Akzeptanz von neuen Konzepten wachsen. Unsere Kinder und Jugendlichen sind es Wert, dass wir uns für sie bemühen und mit Anstand gemeinsam Lösungen finden. Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf gleiche Chancen. Gute Bildung, Förderung und verlässliche Betreuung müssen das gemeinsame Ziel sein. Wir sind bereit für Alternativen, wir sind bereit, offen zu diskutieren, und fordern Politik und Ministerium zu ergebnisoffenen Gesprächen auf. Ausblick In unserem nächsten Newsletter möchten wir gerne die Vielfalt der Problemlagen darstellen, indem wir Ihre Erfahrungen veröffentlichen. Schreiben Sie an coronarueckmeldungen@lek-nrw.de und berichten Sie, wo an Ihrer Schule der Schuh am meisten drückt. Bitte beachten Sie aber, keine Angabe von persönlichen Namen von Lehrkräften, Schülerinnen oder sonstigen Personen zu machen und unterzeichnen Sie mindestens mit ihren Initialen und Ort. Gute Bildung für unsere Kinder gestalten, aber nicht ohne uns! Der LEK-Vorstand