NRW, 07.12.2020

Landeselternschaft fsge offener brief unterricht foerderschulen 2020 12 07

Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW Landeselternkonferenz NRW Kontakt: Bernd Klagge, Wiener Str. 18, 53117 Bonn Telefon: 0151 5017 1239 E-Mail kontakt@lefsge-nrw.de

An Frau Ministerin Yvonne Gebauer Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW 40190 Düsseldorf E-Mail poststelle@msb.nrw.de

Dramatischer Unterrichtsausfall an Förderschulen Geistige Entwicklung, Erklärung von Eltern von Kindern mit Förderbedarf Geistige Entwicklung

07.12.2020 Sehr geehrte Frau Ministerin Gebauer, sehr geehrte Damen und Herren, wir sind Eltern von Kindern mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung. Die Situationen an den Förderschulen unserer Kinder ist dramatisch: Seit den Sommerferien fallen an der Hälfte dieser Schulen durchschnittlich vier bis fünf Zeitstunden Unterricht wöchentlich aus, geplant und langfristig angekündigt. Hinzu kommt weiterer Unterrichtsausfall, wenn Lehrkräfte kurzfristig ausfallen oder wenn Kinder in Quarantäne sind. Dieser Zustand ist für uns nicht akzeptabel,
insbesondere auch im Vergleich mit anderen Schulformen. Für unsere Kinder wiegt Unterrichtsausfall besonders schwer, denn Lernen auf Distanz ist faktisch nicht möglich. Mit der von vielen Eltern getragenen Erklärung im Anhang
wenden wir uns an Sie und fordern sowohl kurzfristige als auch mittel- und langfristige Maßnahmen, um diese Benachteiligung unserer Kinder zu beenden. Wir bitten um ein zeitnahes persönliches Gespräch möglichst in Form eines Runden Tisches, das Ihrerseits hochrangig besetzt ist und an dem auch Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte teilnehmen, etwa von der Fachgruppe Sonderpädagogische Berufe in der GEW NRW und von dem Verband Sonderpädagogik NRW. Notfalls wäre auch die Form einer Videokonferenz möglich. Mit freundlichen Grüßen Tanja Speckenbach (Vorsitzende Landeselternschaft Förderschulen Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW) Barbara Peters (stv. Vorsitzende Landeselternschaft Förderschulen Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW) Anke Staar (Vorsitzende Landeselternkonferenz NRW) Stefanie Krüger-Peter (Beisitzerin Vorstand Landeselternkonferenz NRW) Bernd Klagge (Stadtschulpflegschaft Bonn für die Königin-Juliana-Schule) Steffen Uschmann (Pauline-Schule Paderborn) Svenja Kruse-Glitza (Franz-Marc-Schule Düsseldorf) Dagmar Kirsche (Königin-Juliana-Schule Bonn) v1.2 | Dezember 2020 | Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW | Kontakt: kontakt@lefsge-nrw.de Unsere Kinder haben das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe wie alle anderen Kinder Erklärung von Eltern von Kindern an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt
Geistige Entwicklung in NRW zu den erheblichen Unterrichtsverkürzungen Stellen Sie sich vor,
die Eltern der Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums würden darüber informiert, dass bis auf weiteres ein Unterrichtstag pro Woche ausfällt. Oder stellen Sie sich vor, dass seit den Sommerferien an der Hälfte aller Gymnasien in NRW der Unterricht um durchschnittlich vier bis fünf Zeitstunden pro Woche verkürzt ist, für alle Schülerinnen und Schüler, ohne ein verlässliches Enddatum für diese Maßnahme. Wir freuen uns, dass dem nicht so ist! Unsere Kinder besuchen keine Gymnasien, sondern Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in NRW. Eine Befragung von Elternvertreterinnen und Elternvertretern hat ergeben, dass an der Hälfte der Schulen seit den Sommerferien der Unterricht um durchschnittlich vier bis fünf Zeitstunden pro Woche verkürzt ist, an einzelnen Schulen bis zu acht Stunden. Hinzu kommt weiterer Unterrichtsausfall, wenn Lehrkräfte kurzfristig ausfallen oder wenn Kinder in Quarantäne sind. Unsere Kinder sind herausfordernd. Sie brauchen viel Unterstützung in der Schule, in der Familie und in der Freizeit: • Selbstständiges Lernen auf Distanz können unsere Kinder faktisch nicht leisten. Bei Unterrichtsausfall findet für sie keine Bildung statt, außer wir als Eltern haben die Zeit und die Qualifikation zur Ersatzlehrkraft, oder eine andere Unterstützung zu Hause wird ermöglicht. Dies geht allerdings oft auf Kosten unserer beruflichen Tätigkeit. An ein Arbeiten im Home-Office parallel zum Lernen auf Distanz unserer Kinder ist nicht zu denken. • Die Schule ist für unsere Kinder das Zentrum ihrer sozialen Kontakte zu anderen Kindern. Wir unterstützen unsere Kinder im Aufbau und der Pflege von Freundschaften außerhalb der Schule, doch das ist schwierig und erfordert fast immer Aufsicht und Anleitung. Ohne Schule sind viele unserer Kinder sozial isoliert. • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns Eltern eine Illusion, wenn wir nicht nur in allen Schulferien eine Betreuung für unsere Kinder organisieren müssen, sondern auch noch bei erheblichem Unterrichtsausfall. Unsere Kinder haben das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe wie alle anderen Kinder. In den letzten Monaten haben wir erlebt, wie engagiert die Kollegien und Leitungen unserer Schulen waren, um unseren Kindern den Unterricht weitestgehend zu ermöglichen. Der eklatante Lehrkraftmangel, verschärft durch die Corona- Krise, hat diesem Engagement Grenzen gesetzt. Deshalb wenden wir uns an die NRW-Landesregierung, die Bezirksregierungen und die Kommunen: • Wir fordern die Verantwortlichen auf, umgehend ein aktiv beworbenes und finanziell attraktives Programm aufzulegen, um Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und ggf. andere Förderschulen mit zusätzlichem geeignetem Personal auszustatten. Sofern kurzfristig keine ausgebildeten Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen verfügbar sind, muss versucht werden, andere Lehrkräfte mit Inklusionserfahrung, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, andere Pädagoginnen und Pädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter u.ä. zu gewinnen, auch mit finanziellen Anreizen. • Wir fordern, dass Kinder mit Anspruch auf Integrationsassistenzen von diesen beim Lernen auf Distanz zu Hause unterstützt werden, ohne bürokratischen Hürdenlauf. Dafür benötigen die Eltern kommunale Anlaufstellen, die die Koordination übernehmen. Auch Eltern von Kindern mit Förderbedarf, aber ohne Schulbegleitung brauchen Unterstützung, ersatzweise die Erstattung der finanziellen Aufwendungen für privat organisierte Betreuung beim Lernen auf Distanz. • Wir fordern die Landesregierung auf, umgehend die Ausbildung von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen auszuweiten, damit sie den realen Bedürfnissen Rechnung trägt. Anlagen: • Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner & Kontakt • Ergebnisse der Elternumfrage zum Thema Unterrichtsverkürzung an Förderschulen
mit Schwerpunkt geistige Entwicklung in NRW im November 2020

Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW | Kontakt: kontakt@lefsge-nrw.de Unsere Kinder haben das Recht auf Bildung und soziale Teilhabe wie alle anderen Kinder Erklärung von Eltern von Kindern an Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt
Geistige Entwicklung in NRW zu den erheblichen Unterrichtsverkürzungen Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner (Stand: 07.12.2020) (Die Schule hinter einem Namen bezeichnet die Schule des Kindes) Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW e.V.

Tanja Speckenbach, Vorsitzende der Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW e.V. Barbara Peters, 1. stv. Vorsitzende der Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW e.V., Jordan-Mai-Schule Gladbeck, Schulpflegschaftsvorsitzende Isabel Altmann, Vorgebirgsschule Alfter Betül Basaran, Pestalozzi-Schule Köln Thomas Bauer, Kleebach-Schule Aachen Arkadi Belousov, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen Kirchenkreis Herford Olga Belousov, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen Kirchenkreis Herford Andreas Beutgen, Johannes-Schule Bonn, Schulpflegschaft, Schulverein, Förderverein, Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft Bonn und der Schulgruppe Förderschulen Bonn Carmen Blöbaum, Schule Wittekindshof, Schulpflegschaft Melanie Caporale Alves, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Darius Cichon, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen, Schulpflegschaftsvorsitzender Raymund Daners, Franz-Marc-Schule Düsseldorf, Fördervereinsvorsitzende Petra Dausend, Schule am Nordpark Wuppertal, Schulpflegschaftsvorsitzende Doloreza Dautaj, Königin-Juliana-Schule Bonn Hedwig Esch, Vorgebirgsschule Alfter Fatima Fares, Pestalozzischule Köln, Schulpflegschaft Mehrnaz Fayyaz, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Sandra Feller, Martin-Buber-Schule Leichlingen, Schulpflegschaft H.-Ulich Frerich, Pauline-Schule Paderborn Julia Gamann, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Jesus Garcia Merino, Königin-Juliana-Schule Bonn Alfred Glaser-Altmann, Vorgebirgsschule Alfter Andreas Glitza, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Christian Gründer, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Oguz Güven, Königin-Juliana-Schule Bonn, stv. Schulpflegschaftsvorsitzender Daniela Halfmann, Pestalozzischule Köln, Schulpflegschaftsvorsitzende Raphael Hallmann, Jordan-Mai-Schule in Gladbeck
John Heinrich, Vorgebirgsschule Alfter Petra Heinrich, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Heike Hering, Martin-Buber-Schule Leichlingen, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Daisy Holewa, Schule am Schwalbenweg Herne Christiane Jasper, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Susanna Karan, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Dagmar Kirsche, Königin-Juliana-Schule Bonn Bernd Klagge, Königin-Juliana-Schule Bonn, Stadtschulpflegschaft Bonn Ramona Koschorek, Jordan Mai Schule Gladbeck, Schulpflegschaft, Schulkonfernz Jennifer Kreuz, Schillerschule in Oberhausen, Schulpflegschaftvorsitzende Andreas Krick, Papst-Johannes-Schule Münster, Schulpflegschaftsvorsitzender Sabine Krumbach, Vorgebirgsschule Alfter, Schulpflegschaft Svenja Kruse-Glitza, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Detlev Kruse, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen Kirchenkreis Herford Sabine Kruse, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen Kirchenkreis Herford Lutz Matthias Kunicke, Vorgebirgsschule Alfter, Schulpflegschaft, Elternbeirat, Kassenwart Förderverein Barbara Lavecchia, , Franz-Marc-Schule Düsseldorf Reinhard Lindemann, Pauline-Schule Paderborn, Schulpflegschaft Christina Lorscheid, Königin-Juliana-Schule Bonn Stefan Lorscheid, Königin-Juliana-Schule Bonn Hermann Machner, Michaelis- Schule Gütersloh, Schulpflegschaftsvorsitz Stefanie Manshardt, Hermann-Schmidt-Schule, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Christiane Mayr-Kölsch, Franz-Marc-Schule Düsseldorf, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Daniela Morawitz, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Nadine Peters, Martin-Buber-Schule Leichlingen, Schulpflegschaftsvorsitzende, 2te Vorsitzende Schulverein Sandra Pitscher, Kämpenschule Witten, Schulpflegschaft Beate Prante-Frerich, Pauline-Schule Paderborn Elisabeth Quardighi, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Andreas Reckels, Förderschule Redwitzstraße Köln Margot Pelzer, Förderschule Redwitzstraße Köln Jenny Rexhausen, Königin-Juliana-Schule Bonn, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Sébastien Rexhausen, Königin-Juliana-Schule Bonn Gerd Röttgen, Förderschule Auf dem Sandberg Köln, Schulpflegschaftsvorsitzender K. Rostock-Hobohm, Vorgebirgsschule Alfter, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende
Meike Roth, Pestalozzischule Köln Frank Roth, Pestalozzischune Köln Beate Sander, Vorgebirgsschule Alfter Xenia Sawadski, Johannes-Falk-Haus Hiddenhausen Kirchenkreis Herford Stefanie Schmidt, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Claudia Schmitt, Franz-Marc-Schule Düsseldorf, Schulpflegschaft Christiane Schwart, Franz-Marc-Schule Düsseldorf, Schulpflegschaft Michaele Stratmann-Priess, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaft Alexandra Ströder, Vorgebirgsschule Alfter, Schulpflegschaftsvorsitzende Anna Szargut, Königin-Juliana-Schule Bonn Susanne Tewes, Königin-Juliana-Schule Bonn, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Nicole Thelen, Kleebach-Schule Aachen Daniela Thöne, Don-Bosco-Schule Lippstadt, stv. Schulpflegschaftsvorsitzende Berthold Trapp, Förderschule Redwitzstraße Köln Britta Trapp, Förderschule Redwitzstraße Köln Gudrun Triebel, Schule am Tetraeder Bottrop, Schulpflegschaftsvorsitzende
Steffen Uschmann, Pauline-Schule Paderborn Matthias Vierhuis, Schillerschule Oberhausen, Schulpflegschaft, Schulkonferenz Marcel Weber, Martin-Buber-Schule Leichlingen, Schulpflegschaft, Förderverein Regina Weber, Pestalozzischule Köln Olga Weiß, Vorgebirgsschule Alfter Christina Wendland, Franz-Marc-Schule Düsseldorf, Schulpflegschaft Manuel Wengenmayer, Franz-Marc-Schule Düsseldorf Andreas Wulff, Don-Bosco-Schule Lippstadt, Schulpflegschaftsvorsitzender Landeselternschaft der Förderschulen mit Schwerpunkt geistige Entwicklung NRW | Kontakt: kontakt@lefsge-nrw.de Ergebnisse der Elternumfrage zum Thema Unterrichtsverkürzung an Förderschulen mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung in NRW im November 2020 Vorbemerkung: Betrachtet wird die geplante Unterrichtsverkürzung über längere Zeit wegen Lehrkraftmangel, Corona, langfristige Krankheit. Nicht berücksichtigt ist, wenn Unterricht für Schülerinnen und Schüler ausfiel, weil diese Corona-infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarantäne waren.
Ergebnisse: • Es liegen Elternrückmeldungen von 39 NRW-Förderschulen mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung vor. • An 18 dieser Schulen hat es keine Unterrichtsverkürzung gegeben, weder nach den Sommerferien noch nach den Herbstferien. • An den anderen 21 Schulen ist seit den Herbstferien der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler verkürzt, an 19 dieser Schulen bereits seit den Sommerferien, an zwei dieser Schulen bereits deutlich länger. • Die wöchentliche Unterrichtsverkürzung an den betroffenen Schulen liegt bei durchschnittlich etwa 4,5 Zeitstunden. Die Bandbreite reicht von 2 bis 8 Zeitstunden, oft verteilt auf mehrere Tage. An einer Schule ist zeitweise ein Unterrichtstag pro Woche ausgefallen. • Als Gründe für die Unterrichtsverkürzung werden in erster Linie Lehrkraftmangel und Corona angegeben. • Nicht für alle Schulen wurden Angaben zu den folgenden Punkten gemacht: o In den meisten betroffenen Schulen sind die Eltern angemessen über die Entscheidung zur Unterrichtsverkürzung informiert oder sogar in deren Ausgestaltung eingebunden worden. (13 von 15) o Eine Notbetreuung während der ausfallenden Unterrichtszeit wird an 60% der betroffenen Schulen angeboten. (7 von 12) o Hausaufgaben statt des ausgefallenen Unterrichts gibt es an 55% der betroffenen Schulen. (6 von 11) Zusätzliche Anmerkungen aus einigen Rückmeldungen: • Es finden keine übergreifenden Aktionen oder AGs statt und kein Lehrerwechsel zwischen Lerngruppen. • Die Schule hat sich seit der Pandemie sehr bemüht, im Rahmen der Möglichkeiten gute und flexible Angebote zu machen. Wir sind mit dem Umgang mit der Situation zufrieden. • Kein Schwimm- und Sportunterricht. • Im Unterricht fällt die freie Bewegung im Raum weg. • Ausschlaggebend für die Änderungen war die Ausweitung der Lehrerteams auf eine durchgehende Doppelbesetzung, weil die Klassen nicht mehr in Differenzierungsgruppen geteilt werden, um die Durchmischung der Klassen zu vermeiden. • Hinzu kommt, dass zwischenzeitlich einzelne Klassen an einzelnen Tagen komplett zuhause bleiben müssen, da aufgrund von Erkrankungen kein Lehrpersonal zur Verfügung steht und die Kinder aufgrund Corona- Verordnung nicht auf andere Klassen verteilt werden dürfen. • Außerdem bei Bedarf (zu hoher Lehrermangel) klassenweise Distanzunterricht für je 1 Woche. • In den drei Kölner Schulen gibt es ein abgestimmtes Konzept. • Offiziell fällt kein Unterricht aus, aber nachmittags sind Klassen oft nur einfach besetzt. Besonders hausfordernde Kinder werden zeitweise vom Unterricht ausgeschlossen und sind bspw. seit den Sommerferien nur verkürzt in der Schule.