PM Sicherheiten bei Schulschließungen

PRESSEMITTEILUNG
Sicherheiten bei Schulschließungen
Die Verflechtungen der Kommunalen- und Landeszuständigkeiten in der Schule, sorgen für weitere Unsicherheiten. Bei zu erwartenden Schulschließungen droht vielen Schulbegleiter*innen die Kündigung, weil viele Träger in manchen Kommunen nur nach den tatsächlich erbrachten Stunden bezahlt werden und keine Vergütung bei eigener Krankheit, bei Erkrankung der Schüler*innen, in Ferien oder bei anderen Schulschließungen erhalten. Damit Träger aber bei drohenden Schulschließungen wegen Corona ihre Mitarbeiter*innen weiterhin bezahlen können und nicht Konkurs anmelden müssen, fordern wir die verantwortlichen Kommunen auf, den Trägern für schulische Teilhabe Assistenz Sicherheiten zu geben, sodass die Begleiter*innen nicht entlassen werden müssen. Da diese Mittel bereits in allen Haushalten eingestellt und genehmigt wurden, sollten diese Sicherheiten schnellstmöglich gegeben werden. Den Eltern und Schulen ist es wichtig, dass die Träger Sicherheiten erhalten und die Kinder und Schulen nicht ihre vertrauten Begleiter*innen verlieren.
Darüber hinaus fordern wir alle Verantwortlichen auf, gemeinsame einheitliche Informationen allen Eltern zukommen zu lassen. So muss sichergestellt werden, wo bei Schulschließungen Notfallbetreuungen in den einzelnen Kommunen zentral angeboten werden, damit Mitarbeiter*innen der elementaren Versorgungsbereiche ihre Kinder im Notfall betreuen lassen können.
Es kann und darf auch nicht sein, nur weil Eltern einen eindeutigen Kontakt nicht belegen können, dass weiterhin Test abgelehnt werden und Eltern gebeten werden in Ruhe zuhause erst einmal abzuwarten, obwohl Symptome schon vorhanden sind. Sicherheit entsteht nur dort, wo einheitliche Vorgehensweisen allen bekannt sind und Testungen ausreichend durchgeführt werden. Die Informationen von und in den Schulen sind ebenso vielfältig und uneindeutig wie die Vielzahl an öffentlichen Informationen. Deshalb bedarf es eindeutiger Notfallpläne, die allen Beteiligten bekannt sein müssen. Sicherheit entsteht nur durch rücksichtsvolles und vorausschauendes Handeln, darum dürfen Sorgen auch nicht weiterhin belächelt werden.

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