Ministerin Löhrmann: „Integration ist Aufgabe der Schulen“

„Zwei Themen möchte ich aus Sicht Nordrhein-Westfalens herausstellen: Erstens hat die Kultusministerkonferenz einstimmig kritisch Position bezogen gegenüber dem Gesetzentwurf von Bundesministerin von der Leyen zur geplanten Lernförderung im Rahmen der Grundsicherungsdebatte. Wir sind uns einig, dass keine Nebenstrukturen zum Schulbetrieb aufgebaut werden dürfen. Auch sollen Kinder im Hartz IV-Bezug nicht diskriminiert werden. Individuelle Förderung in den Schulen stärkt am wirkungsvollsten die Bildungsteilhabe.



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„Mit Entlastungen die Akzeptanz für das G8 erhöhen“

Arbeitsgespräch zu G8: „Wir sind unserem Ziel, den Druck beim verkürzten G8-Abitur heraus zu nehmen, einen deutlichen Schritt näher gekommen“, erklärte heute Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf. Am Donnerstagnachmittag waren rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden, sowie Schulleitungen zusammen gekommen und hatten über mögliche Erleichterungen beim verkürzten Bildungsgang zum Abitur gesprochen.



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SSP Solingen: Doppelter Abiturjahrgang 2012/13 – Ist NRW gewappnet?

Im Sommer 2013 verlassen neben den Abiturienten von Gesamtschulen und Berufskollegs auch 2 komplette Abiturjahrgänge die Gymnasien (G8 und G9). Zahlen des Ministeriums sprechen von zusätzlich ca. 55.000 Schülern. NRW muss sich insgesamt auf die erhöhte Anzahl von Schulabgängern einstellen. Die Hochschulen in NRW werden einen großen Teil der zusätzlichen Abiturienten aufnehmen. Nahezu ein Drittel nehmen im Jahr ihres Abschlusses ein Studium auf. Auf die Fachklassen der Berufskollegs des Dualen Systems werden bis zu 40.000 zusätzliche Bewerber zukommen.



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GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: "Mit guter Bildung aus der Krise!"

Mehr Geld und Personal für die Schulen, damit alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich gefördert werden können, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf das von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante „Bildungspaket“ angemahnt. „Die Förderung leistungsschwächerer Schüler gehört in die Schule, nicht in private Nachhilfeinstitute. Für individuelle Förderung brauchen Lehrkräfte Zeit, zu große Klassen sind Gift. Das ‚Bildungspaket’, mit dem Kinder aus Hartz IV-Empfängerfamilien Anspruch auf außerschulische Nachhilfe erhalten sollen, weist in die falsche Richtung. Es ist eine Gelddruckmaschine für private Nachhilfeinstitute“, sagte Marianne Demmer, Schulexpertin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch in Frankfurt a.M.



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BER - Arbeitsgemeinschaft der Landeselternvertretungen der Bundesrepublik Deutschland: Netzwerkarbeit für Kinder

Lernen vor Ort Voraussetzungen für die Gründung lokaler, regionaler und bundesweiter Bildungsnetzwerke durch Eltern.

Der Bundeselternrat versteht Netzwerke als unterstützende Verbindungen, die den Verlauf des ganzheitlichen Bildungsprozesses eines jeden Kindes bestmöglich mit gestalten. In den Netzwerken werden die Schulgemeinschaften der abgebenden und aufnehmenden Bildungseinrichtungen, die Schulträger, die Ausbildungsbetriebe sowie andere außerschulische Einrichtungen miteinander in Beziehung gebracht.



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